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Kunst statt Kalorienzählen – in der Filderklinik

Zahlreiche Model- und Castingshows machen es vor: Dünn ist in. Dabei ist der Grad von dünn zu magersüchtig oft ein schmaler. In der Filderklinik nehmen sich Mitarbeiter essgestörten Jugendlichen auf ungewöhnliche Weise an. Statt Kalorien zu zählen, wird hier zum Pinsel gegriffen.



Lernen was der Körper braucht 
Die Kunsttherapeuten wollen damit die Willenskräfte der Mädchen vom zwanghaften Kalorienzählen auf lebendige Prozesse beim Malen, Bewegen und Musizieren umlenken.

Im Speiseraum wird niemand zum Essen gezwungen, aber es muss zumindest etwas probiert werden und ein Mindestmaß zu sich genommen werden. Die Jugendlichen sollen lernen einzuschätzen, was ihr Körper braucht – körperlich wie geistig.  

Ein Kuckucksnest als Rückzugsort
Das „Kuckucksnest“ ist der Ort, in den sie sich zurückziehen können – zum Lesen, Reden, Malen ... Er bietet auch eine Küche für gemeinsames Kochen sowie neun Betten. Elektronische Geräte sind auf der Station verboten. Die digitale Diät tue den Jugendlichen gut – davon sind die Anthroposophen überzeugt.

Dass das Team der Filderklinik mit seiner Therapie Erfolg hat, zeigen Langzeituntersuchungen. Rund 80 Prozent der Jugendlichen werden geheilt oder in erheblich besserem Zustand entlassen.

Kontaktdaten finden Sie unter der Abteilungsseite der Kinder- und Jugendpsychosomatik der Filderklinik. Die Publikationsliste des Oberarztes Dr. med. Karl-Heinz Ruckgaber finden Sie unter diesem Link.