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Bis zum Schluss begleiten

„Jener letzte Tag, vor dem du zurückschreckst, ist der Geburtstag der Ewigkeit“, schrieb einst Lucius Annaeus Seneca, römischer Politiker, Philosoph und Schriftsteller. Wenn ein Mensch unheilbar krank ist, gilt es, ihm die letzten Tage seines Lebens so angenehm wie möglich zu gestalten – und ihn in die Ewigkeit zu begleiten. Dem hat sich die Filderklinik mit ganzem Herzen verschrieben.

Auf die Bedürfnisse eingehen
Bei der Palliativmedizin werden Patienten mit einer weit fortgeschrittenen, nicht mehr heilbaren Erkrankung behandelt, denen nur noch eine begrenzte Lebenserwartung bleibt. „Es geht bei ihnen nicht mehr um Heilung, sondern darum, ihre Schmerzen zu lindern“, erläutert Dr. Stefan Hiller, leitender Arzt der Abteilung und Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie, Int. Onkologie und Palliativmedizin. „Die anthroposophische Medizin ermöglicht es in besonderer Weise auf alle Bedürfnisse in dieser Lebensphase einzugehen.“ 

Die Seelsorge spielt eine große Rolle
Der Mensch soll dabei als individuelle Persönlichkeit wahrgenommen werden, mit all seinen Beschwerden und seinen körperlichen, seelisch-geistigen und sozialen Bedürfnissen. Gemeinsam mit dem Patient, seinen Angehörigen und Freunden wird so ein individuelles Behandlungskonzept entwickelt.

Bis heute spielt dabei in der Filderklinik auch die Seelsorge eine große Rolle. Sie hat extra einen Raum für die Andacht eingerichtet. Hier können sich Patienten hin zurückziehen, meditieren oder das Gespräch mit einem Geistlichen ihrer Wahl suchen.

Weitere Infos
Mehr über die Palliativmedizin finden Sie hier. Presseberichte über die Eröffnung der neuen Palliativstation im Oktober gibt es hier.