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Den Körper wieder beweglich machen

„Isch hab Rücken“ – Was Hape Kerkeling in seiner Parodie als Horst Schlemmer so salopp formulierte, ist heute Volkskrankheit Nr. 1. Rund 20 Millionen Deutsche und damit jeder Vierte leidet an Rückenschmerzen. Doch sie sind nicht das einzige Übel, an dem Physiotherapeuten arbeiten, um Patienten wieder das Leben zu erleichtern. In der Filderklinik kommt Physiotherapie in fast allen medizinischen Bereichen zum Einsatz: In der Chirurgie, Orthopädie, Gynäkologie, Onkologie und Psychosomatik, aber auch in der Kinderheilkunde und Inneren Medizin.

Rhythmische Massagen und Bäder
„Unser Grundsatz lautet, das gestörte natürliche Bewegungsbild des Patienten ursächlich und ganzheitlich behandeln. Das bedeutet für den Patienten, dass sich nicht nur seine Gelenk- und Muskelfunktionen erhalten oder verbessern. Vielmehr lernt er seine gesamten Körperbewegungen wieder zu empfinden und zu koordinieren“, sagt Nico Holterbork, Leiter der Abteilung Physiotherapie.

Dabei kommen die verschiedensten Techniken aus der physikalischen Therapie zum Einsatz, wie Krankengymnastik, manuelle Therapie, rhythmische Massagen und Bäder. „Einen zweiten Schwerpunkt legen wir auf Therapien, die aus der anthroposophisch erweiterten Medizin entwickelt worden sind. Sie haben zum Ziel, die Selbstheilungskräfte des Menschen zu wecken, aufzubauen, zu harmonisieren und zu stärken“ so Holterbork.

Das Sommerlicht fühlen
Ein Beispiel für eine anthroposophische Therapietechnik ist das Öldispersionsbad. Es ermöglichte eine neue therapeutische Anwendung medizinischer Öle. Dabei können Patienten das Leichte, das Sommerlicht fühlen und die Wärme sowie den Duft der Heilpflanzen auf sich wirken lassen.