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Anthroposophie

Wörtlich übersetzt bedeutet Anthroposophie „Weisheit vom Menschen“. Rudolf Steiner begründete am Anfang des 20. Jahrhunderts die Anthroposophie als eine Wissenschaft zum Verständnis von Natur, Geist und menschlicher Entwicklung.

Aus ihr entstand ein offenes Weltbild, das naturwissenschaftliche Erkenntnisse, philosophische und spirituelle Ansätze integriert. Ihre Denkansätze sind in vielen Bereichen des sozialen, wissenschaftlichen und kulturellen Lebens hochaktuell. So prägt die Anthroposophie neben der Anthroposophischen Medizin die Waldorfpädagogik, die Heilpädagogik, die biologisch-dynamische Landwirtschaft und die Eurythmie. Namhafte Künstler wie zum Beispiel der Dichter Christian Morgenstern, der Literaturnobelpreisträger Saul Bellow oder der Künstler Joseph Beuys wurden durch die Anthroposophie beeinflusst.
(www.Goetheanum.ch)